Weniger Fast Food in der Ernährung - das hilft!

Weniger Fast Food in der Ernährung - das hilft!
Verstehen und erkennen, woher die Lust auf Fast Food kommt (Bild Haseeb Jamil on Unsplash)
Fast Food schmeckt, keine Frage. Kommt es in der Ernährung oft vor, leidet die Gesundheit. Mit diesen Tipps haben Sie weniger Lust auf Pizza und Co.

An praktisch jeder Ecke lauert eine leckere Versuchung. Hier der Döner, dort der Burger und ja: auch das belegte Brötchen zählt zum Fast Food dazu. Was das "schnelle Essen" so problematisch macht, sind die hohen Anteile an Fett, Zucker, Salz und weissem Mehl. Ausserdem enthalten viele Gerichte Geschmacksverstärker (Glutamate). Das führt dazu, dass das Essen besonders gut schmeckt. Die Folge: Der Appetit ist grösser als der Hunger. Die Portion war am Ende grösser als gedacht. Aber es geht noch weiter: durch den hohen Zuckeranteil schiesst der Blutzuckerspiegel in die Höhe. Gleichzeitig schüttet der Körper Insulin aus. Durch das Insulin sinkt der Blutzuckerspiegel wieder, allerdings ist er nun niedriger als vor dem Essen. Dieses Auf und Ab sorgt für den berüchtigten Heisshunger. Die Suche nach etwas essbarem geht weiter! Besonders mit zunehmendem Alter sinkt allerdings der Kalorienbedarf. Hat sich die leckere Pizza jetzt gelohnt? 

Verstehen und erkennen, woher die Lust auf Fast Food kommt

Die hohen Anteile an Fett, Zucker und Co. besitzen ein enorm hohes Suchtpotential. Wenn Sie in Ihrem Leben häufig auf Pommes oder Burger zurückgegriffen haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Umstellung für Sie mühsam wird. Besonders hilfreich ist es im ersten Schritt, die Gründe zu kennen, warum man statt gesunder Alternativen zu den Schnellgerichten greift.
Fett und Zucker haben einen wohltuenden Effekt auf Psyche und Seele. Fühlen Sie sich unwohl und wollen Sie mit dem ungesunden Essen dagegen steuern? Auch spielt es eine grosse Rolle, ob Sie sich in einem (dauerhaften) unruhigen Zustand oder im Dauerstress befinden. In solchen Situationen möchten sich Menschen nämlich mit "schnellem Essen" belohnen. Tipp: Wenn Sie merken, dass der Tag von Ihnen einiges abverlangt und Sie Appetit auf fettiges Essen bekommen - greifen Sie auf gesunde Fette zurück. Diese sind beispielsweise in Nüssen, Samen oder Avocados enthalten. Sie merken, wie sich die Lust auf Fettes reguliert und sich Ihr Gemütszustand verbessert. 

Hilfreiche Tricks für eine bessere Ernährung

Wichtig ist es, die Umstellung mit kleinen Schritten anzugehen und neue Routinen in den Alltag einzubauen. Nehmen Sie sich zu Beginn nicht zu viel vor! Besonders ambitionierte Ziele sind schwierig zu erreichen und demotivieren am Ende einen. Beispielsweise können Sie gewohnte Strecken meiden und Umwege gehen, um nicht an Dönerbuden oder Schnellrestaurants vorbeizukommen. Die zusätzliche Bewegung ist sowieso gut für den eigenen Körper. Während des Gehens sollten Sie unbedingt darauf achten, nicht zu essen - ausser vielleicht gesunde Snacks wie einen Apfel oder eine Banane. Das grosse Problem dabei ist, dass man die Speisen zu hastig verzehrt und oftmals zu viel isst. Denn bis der Magen ein Signal an das Gehirn abgibt, genug Nahrung zu haben, vergehen ein paar Minuten. 

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es mit beispielsweise Trockenfrüchten, Fruchtschnitten oder Kokosriegeln ideale Möglichkeiten. Sie sättigen gut und beugen Heisshungerattacken vor. Ebenfalls wichtig und ein wenig unterschätzt: Regelmässig essen und möglichst zur gleichen Uhrzeit. Ein gutes Frühstück und mittags eine gesunde Mahlzeit helfen enorm, um abends auf kulinarische Verlockungen leichter zu verzichten. Und noch ein Tipp zum Schluss: weniger Alkohol konsumieren. Bier und Schnaps weisen viele leere Kalorien auf (weder Nährstoffe noch Energie), sodass der Körper diese in Fett umwandelt. Zusätzlich macht Alkohol Appetit auf salziges und fettiges Essen.