Was Sie kurz vor dem Einschlafen nie tun sollten

Schlechte Abendgewohnheiten stören den Schlaf – kleine Veränderungen helfen, schneller und erholsamer einzuschlafen.
Grübeln und Nachdenken vor dem Einschlafen
Grübeln und Nachdenken vor dem Einschlafen (Bild Toa Heftiba on Unsplash)

Viele Menschen haben Schwierigkeiten beim Einschlafen oder wachen nachts häufig auf. Besonders ab 50 verändert sich der Schlaf oft spürbar und wird leichter oder unruhiger. Dabei beeinflussen nicht nur Stress oder gesundheitliche Probleme die Nachtruhe, sondern auch alltägliche Gewohnheiten am Abend. Oft sind es kleine Dinge kurz vor dem Schlafengehen, die den Körper unbewusst wachhalten und erholsamen Schlaf verhindern. Wer einige typische Fehler vermeidet, verbessert seine Schlafqualität häufig deutlich.

Bildschirmzeit stört den natürlichen Schlafrhythmus

Smartphones, Tablets oder Fernseher gehören für viele Menschen selbstverständlich zum Abendprogramm. Das Problem dabei: Das blaue Licht der Bildschirme hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin.

Dadurch bleibt der Körper länger wach und das Einschlafen fällt schwerer. Zusätzlich sorgen Nachrichten, soziale Medien oder spannende Filme häufig für innere Unruhe statt Entspannung.

Experten empfehlen deshalb, mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen möglichst auf Bildschirme zu verzichten.

Schweres Essen und Alkohol belasten den Schlaf

Späte und üppige Mahlzeiten beschäftigen den Körper oft noch während der Nacht. Verdauung und Stoffwechsel laufen auf Hochtouren, wodurch der Schlaf unruhiger werden kann.

Auch Alkohol gilt als häufiger Schlafstörer. Zwar fühlen sich viele Menschen zunächst müde, doch die Schlafqualität verschlechtert sich häufig deutlich. Besonders nächtliches Aufwachen oder unruhiger Schlaf werden dadurch begünstigt.

Leichte Mahlzeiten und ausreichend Abstand zwischen Abendessen und Schlafenszeit unterstützen die Erholung besser.

Grübeln und Stress verhindern Entspannung

Viele Menschen nehmen Sorgen, Konflikte oder offene Aufgaben mit ins Bett. Das Gedankenkarussell verhindert jedoch häufig, dass Körper und Geist zur Ruhe kommen.

Hilfreich sind entspannende Abendroutinen wie Lesen, Atemübungen, ruhige Musik oder kurze Spaziergänge. Auch feste Schlafzeiten unterstützen den natürlichen Schlafrhythmus.

Wichtig bleibt, das Schlafzimmer bewusst als Ort der Ruhe und Erholung wahrzunehmen.

Koffein und Aktivität zu spät am Abend vermeiden

Kaffee, schwarzer Tee oder Energydrinks wirken oft länger im Körper, als viele Menschen vermuten. Selbst am späten Nachmittag konsumiertes Koffein kann den Schlaf noch beeinflussen.

Auch intensive sportliche Aktivitäten direkt vor dem Schlafengehen regen Kreislauf und Stoffwechsel stark an. Besser geeignet sind ruhige Bewegungsformen oder leichte Entspannung am Abend.

Fazit

Viele alltägliche Gewohnheiten beeinflussen den Schlaf stärker als vermutet. Bildschirmzeit, schweres Essen, Alkohol oder Stress kurz vor dem Einschlafen stören häufig die natürliche Erholung. Besonders ab 50 lohnt es sich, bewusst auf entspannende Abendroutinen und gute Schlafgewohnheiten zu achten. Wer Körper und Geist rechtzeitig zur Ruhe kommen lässt, schläft oft schneller ein und startet erholter in den nächsten Tag.


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