Was man gegen Besenreiser tun kann

Besenreiser sind meist harmlos, können aber stören. Mit der richtigen Pflege und modernen Methoden lassen sie sich gut behandeln.
Was man selber gegen Besenreiser tun kann
Was man selber gegen Besenreiser tun kann (Bild Jamie Waynik on Unsplash)

Besenreiser sind feine, sichtbar erweiterte Äderchen unter der Haut, die vor allem an den Beinen auftreten. Viele Menschen empfinden sie als kosmetisch störend. Besonders mit zunehmendem Alter werden Besenreiser häufiger sichtbar. Die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Besenreiser vorzubeugen und zu behandeln.

Wie entstehen Besenreiser?

Besenreiser entstehen durch schwache Venen und eine gestörte Durchblutung. Oft spielen Veranlagung, langes Sitzen oder Stehen sowie Bewegungsmangel eine Rolle. Auch hormonelle Veränderungen können die Entstehung begünstigen.

Die feinen roten oder bläulichen Äderchen treten häufig an Oberschenkeln, Waden oder in der Kniekehle auf. In den meisten Fällen sind sie harmlos, manchmal können sie jedoch ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein.

Bewegung unterstützt die Venen

Regelmässige Bewegung zählt zu den wichtigsten Massnahmen gegen Besenreiser. Spaziergänge, Wandern, Schwimmen oder Velofahren fördern die Durchblutung und stärken die Venenfunktion.

Vermeiden Sie langes Sitzen oder Stehen ohne Bewegung. Schon kleine Übungen im Alltag helfen, die Beinmuskulatur zu aktivieren und den Blutfluss zu verbessern.

Die richtige Pflege für schöne Beine

Auch die richtige Haut- und Venenpflege kann Besenreiser positiv beeinflussen. Wechselduschen regen die Durchblutung an und stärken die Gefässe. Kühlende Cremes oder Venengele sorgen oft für ein angenehmes Gefühl in den Beinen.

Achten Sie zudem auf bequeme Kleidung und vermeiden Sie zu enge Hosen oder einschnürende Strümpfe. Kompressionsstrümpfe können bei ersten Beschwerden ebenfalls hilfreich sein.

Moderne Behandlungsmöglichkeiten

Wer Besenreiser entfernen lassen möchte, kann heute auf verschiedene moderne Methoden zurückgreifen. Besonders häufig применяется die Verödungstherapie, bei der die betroffenen Äderchen gezielt behandelt werden. Auch Laserbehandlungen kommen oft erfolgreich zum Einsatz.

Welche Methode geeignet ist, hängt von Ausprägung und Hauttyp ab. Eine ärztliche Beratung hilft dabei, die passende Behandlung zu finden.

Gesunder Lebensstil als Vorbeugung

Ein gesunder Lebensstil wirkt sich positiv auf die Venengesundheit aus. Ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und normales Körpergewicht entlasten die Gefässe.

Auch regelmässiges Hochlagern der Beine kann helfen, den Blutfluss zu verbessern und Beschwerden vorzubeugen.

Fazit

Besenreiser sind weit verbreitet und meist harmlos. Mit Bewegung, bewusster Pflege und einem gesunden Lebensstil können Sie viel für Ihre Venengesundheit tun. Moderne Behandlungsmethoden bieten zusätzlich die Möglichkeit, störende Äderchen gezielt zu entfernen. Wer frühzeitig auf seine Beine achtet, unterstützt langfristig Wohlbefinden und Lebensqualität.


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