Heizungsluft
Trockene Augen im Winter: Was hilft dagegen?
Viele Menschen leiden besonders in der kalten Jahreszeit unter trockenen oder gereizten Augen. Kalte Luft draussen und trockene Heizungsluft in Innenräumen belasten die empfindliche Augenoberfläche zusätzlich. Häufig entstehen Symptome wie Brennen, Jucken oder ein unangenehmes Fremdkörpergefühl. Gerade ältere Menschen sind oft stärker betroffen, da die natürliche Tränenproduktion mit dem Alter abnehmen kann.
Warum trockene Augen im Winter häufiger auftreten
Im Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen deutlich. Gleichzeitig reizen Wind und Kälte die Augen im Freien. Dadurch verdunstet der schützende Tränenfilm schneller und die Augen trocknen leichter aus. Auch langes Arbeiten am Bildschirm verstärkt die Beschwerden häufig zusätzlich.
Ausreichend trinken unterstützt die Augen
Viele Menschen trinken im Winter weniger als im Sommer. Doch auch die Augen benötigen ausreichend Flüssigkeit, um gut befeuchtet zu bleiben. Wasser und ungesüsste Getränke helfen dabei, den Körper und die Schleimhäute optimal zu versorgen.
Frische Luft und Luftfeuchtigkeit verbessern
Trockene Heizungsluft zählt zu den häufigsten Ursachen gereizter Augen. Regelmässiges Lüften und Luftbefeuchter können helfen, das Raumklima angenehmer zu gestalten. Auch Zimmerpflanzen tragen oft zu einer besseren Luftfeuchtigkeit bei.
Bildschirmzeiten bewusst reduzieren
Wer lange auf Computer, Smartphone oder Fernseher schaut, blinzelt oft deutlich seltener. Dadurch trocknen die Augen schneller aus. Regelmässige Pausen und bewusstes Blinzeln helfen dabei, die Augen zu entlasten und besser zu befeuchten.
Augentropfen können Beschwerden lindern
Künstliche Tränen oder befeuchtende Augentropfen helfen vielen Menschen bei trockenen Augen. Sie stabilisieren den Tränenfilm und lindern Reizungen. Wichtig ist, möglichst konservierungsmittelfreie Produkte zu verwenden und sich bei anhaltenden Beschwerden ärztlich beraten zu lassen.
Schutz vor Kälte und Wind
Im Winter sollten die Augen vor kaltem Wind geschützt werden. Eine Brille oder Sonnenbrille kann helfen, die empfindliche Augenoberfläche vor Zugluft zu bewahren. Besonders bei Spaziergängen oder Wintersport empfinden viele Menschen dies als angenehm.
Gesunde Ernährung unterstützt die Augen
Auch die Ernährung beeinflusst die Augengesundheit. Omega-3-Fettsäuren, Vitamine und ausreichend Flüssigkeit unterstützen die Schleimhäute und den Tränenfilm. Fisch, Nüsse und frisches Gemüse gelten dabei als besonders wertvoll.
Wann ein Arztbesuch sinnvoll ist
Wenn Beschwerden länger anhalten oder starke Schmerzen auftreten, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Hinter trockenen Augen können auch Erkrankungen oder andere gesundheitliche Ursachen stecken, die behandelt werden müssen.
Fazit
Trockene Augen im Winter sind weit verbreitet, lassen sich jedoch oft gut lindern. Ausreichend Flüssigkeit, ein angenehmes Raumklima und bewusste Pausen für die Augen helfen dabei, Beschwerden zu reduzieren. Wer frühzeitig auf die Augengesundheit achtet und die Augen schützt, sorgt auch im Winter für mehr Wohlbefinden und klare Sicht.
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