Tränende Augen wegen Heuschnupfen

Juckende, gerötete und tränende Augen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Heuschnupfen. Besonders im Frühling und Sommer.
Tränende Augen
Tränende Augen (Bild: iStock)

Besonders im Frühling und Sommer leiden viele Menschen unter Pollenallergien, die den Alltag stark beeinträchtigen können. Die Augen reagieren dabei besonders empfindlich auf Blütenpollen in der Luft. Doch mit den richtigen Massnahmen lassen sich die Beschwerden oft deutlich lindern.

Warum Heuschnupfen die Augen belastet

Bei Heuschnupfen reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Pollen. Gelangen diese in die Augen oder auf die Schleimhäute, schüttet der Körper Histamin aus. Dadurch entstehen typische Beschwerden wie:

  • Tränende Augen
  • Juckreiz
  • Rötungen
  • Brennen
  • Geschwollene Augenlider
  • Lichtempfindlichkeit

Besonders bei starkem Pollenflug verschlimmern sich die Symptome häufig deutlich.

Welche Pollen besonders häufig Beschwerden auslösen

Je nach Jahreszeit reagieren Menschen auf unterschiedliche Pflanzen. Besonders häufig sind:

  • Birkenpollen
  • Gräserpollen
  • Hasel- und Erlenpollen
  • Roggenpollen
  • Kräuterpollen

Pollenflugkalender oder Wetter-Apps helfen dabei, starke Belastungen besser einzuschätzen.

So lindern Sie tränende Augen bei Heuschnupfen

1. Augen möglichst wenig reizen

Reiben Sie die Augen möglichst nicht. Dadurch gelangen Pollen und Reizstoffe oft noch tiefer ins Auge und verschlimmern die Beschwerden zusätzlich.

2. Augen regelmässig ausspülen

Klares Wasser oder spezielle Augenspülungen helfen dabei, Pollen vorsichtig aus den Augen zu entfernen.

3. Sonnenbrillen im Freien tragen

Eine Sonnenbrille schützt die Augen vor direktem Pollenflug und reduziert die Reizung der empfindlichen Schleimhäute.

4. Wohnräume pollenarm halten

Lüften Sie möglichst zu pollenarmen Zeiten und wechseln Sie Kleidung nach Aufenthalten im Freien. Auch Haare sollten abends gewaschen werden, damit weniger Pollen ins Schlafzimmer gelangen.

5. Luftreiniger und Pollenschutzgitter nutzen

Luftreiniger oder spezielle Pollenschutzgitter an Fenstern können die Belastung in Innenräumen deutlich reduzieren.

Medikamente können helfen

Bei stärkeren Beschwerden kommen häufig antiallergische Augentropfen oder Medikamente zum Einsatz. Diese reduzieren die Histaminreaktion und lindern Juckreiz sowie Tränenfluss.

Wichtig ist jedoch, Medikamente nur nach Rücksprache mit Apotheke oder Arzt anzuwenden – besonders bei länger anhaltenden Beschwerden.

Auch der Alltag beeinflusst die Symptome

Stress, Schlafmangel oder trockene Raumluft können empfindliche Augen zusätzlich belasten. Deshalb helfen oft auch:

  • Ausreichend schlafen
  • Viel Wasser trinken
  • Rauch vermeiden
  • Augenpausen bei Bildschirmarbeit einlegen

Wann ärztliche Hilfe sinnvoll ist

Wenn die Beschwerden sehr stark sind, das Sehvermögen beeinträchtigt wird oder zusätzlich Atemprobleme auftreten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch chronische Entzündungen der Augen sollten professionell behandelt werden.

Heuschnupfen ernst nehmen

Unbehandelter Heuschnupfen kann die Lebensqualität deutlich einschränken und sich langfristig sogar verschlimmern. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig geeignete Massnahmen zu ergreifen.

Fazit

Tränende Augen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Heuschnupfen und können den Alltag stark belasten. Mit Schutzmassnahmen, möglichst wenig Pollenbelastung und geeigneter Pflege lassen sich die Symptome oft deutlich lindern. Wer frühzeitig reagiert und die Augen gezielt schützt, verbessert Wohlbefinden und Lebensqualität während der Pollensaison spürbar.

Liebe Frau Vollenweider, der Frühling macht wirklich immer Freude! Die ersten Amseln haben ihr Lied bereits gezwitschert, die Luft riecht köstlich, die Knospen verströmen ihren ersten Duft, alles drängt in die Welt. Die Luft ist gefüllt mit Pollen, Gräsern etc., was Allergiker*innen das Leben wirklich schwer machen kann. Wir haben ununterbrochen das Bedürfnis, unsere Augen zu reiben, was bei Mascara  unschöne Schmierereien hinterlässt. Augentropfen leisten zwar erste Hilfe, sind jedoch nur im geeigneten Moment hilfreich.

Können Sie ganz auf Mascara zu verzichten? Das ist die einfachste und erste Empfehlung. Doch es gibt natürlich noch das Wimpern färben, eine einfache Lösung ohne Mascara. Beim Wimpern färben werden die Wimpern mit Farbe umhüllt, ein zarter und schöner Glanz bleibt zurück. Wünschen Sie sich einen stärkeren Effekt? Dann empfiehlt sich als Booster ein Wimpernlifting, welches einen verführerischen Augenaufschlag schenkt. Das Lifting intensiviert den Augenaufschlag, da die Wimpern in die Länge gezogen werden. In der Schminkbar gehört in dieser Behandlung das Wimpern Färben mit dazu.

Wenn Ihnen all dies nicht zusagt, findet sich eine gute Lösung in einer schönen Sonnenbrille. Suchen Sie sich ein zwei Modelle aus und bringen Sie etwas Farbe und Coolness in Ihr Gesicht! Genügend Auswahl gibt es ja…
 

Kim Petri ist Inhaberin und Creative Director der 2003 gegründeten Schminkbar. Mit ihrer Schwester und ihrem Mann führt sie in zweiter Generation mittlerweile sechs Filialen, unter anderem in Luzern, Zürich und Winterthur. Kim Petri verfügt über ein grosses Fachwissen und Know-How im Bereich der Kosmetik, Make-up und Wohlbefinden. Gerne beantwortet sie in ihrer 50PLUS-Kolumne all Ihre Fragen. 

www.schminkbar.ch


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