So bekommen Sie eingewachsene Haare weg

Eingewachsene Haare verursachen Rötungen und Schmerzen. Mit der richtigen Pflege lassen sie sich sanft und effektiv entfernen.
So bekommen Sie eingewachsene Haare weg
(Bild iStock)

Eingewachsene Haare verursachen Rötungen und Schmerzen. Mit der richtigen Pflege lassen sie sich sanft und effektiv entfernen.

Eingewachsene Haare sind ein weit verbreitetes Hautproblem und können unangenehm, schmerzhaft und optisch störend sein. Besonders häufig treten sie nach der Rasur oder Haarentfernung an Beinen, Achseln, im Gesicht oder im Intimbereich auf. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege und einigen einfachen Massnahmen lassen sich eingewachsene Haare meist gut behandeln und künftig vermeiden.

Ein eingewachsenes Haar entsteht, wenn das Haar nach dem Nachwachsen nicht durch die Hautoberfläche dringt, sondern unter der Haut weiterwächst. Dadurch entstehen kleine Entzündungen, Rötungen oder sogar schmerzhafte Pickel. Menschen mit lockigem oder kräftigem Haar sind besonders häufig betroffen.

Um eingewachsene Haare loszuwerden, sollten Sie die betroffene Stelle zunächst mit warmem Wasser und einer milden Reinigung säubern. Ein warmes Tuch oder ein Dampfbad helfen dabei, die Hautporen zu öffnen. Dadurch kann das Haar leichter an die Oberfläche gelangen.

Sehr hilfreich ist auch ein sanftes Peeling. Dieses entfernt abgestorbene Hautschüppchen und verhindert, dass Haare unter der Haut eingeschlossen werden. Empfehlenswert sind Peelings mit feinen Körnern oder Fruchtsäure-Produkten. Wichtig ist jedoch, die Haut nicht zu stark zu reizen.

Sitzt das Haar bereits sichtbar unter der Haut, können Sie es vorsichtig mit einer desinfizierten Pinzette oder Nadel anheben. Dabei sollten Sie keinesfalls drücken oder kratzen, da dies Entzündungen und Narben verursachen kann. Bei starken Schmerzen oder Eiterbildung ist ein Arztbesuch ratsam.

Nach der Behandlung beruhigen feuchtigkeitsspendende Cremes oder Aloe-vera-Gel die Haut. Produkte mit Kamille oder Panthenol unterstützen zusätzlich die Regeneration und lindern Rötungen.

Wer eingewachsene Haare dauerhaft vermeiden möchte, sollte auf die richtige Rasurtechnik achten. Rasieren Sie möglichst in Haarwuchsrichtung und verwenden Sie scharfe, saubere Klingen. Auch Rasierschaum oder Rasiergel schützen die Haut vor Irritationen. Nach der Rasur hilft eine gute Feuchtigkeitspflege dabei, die Haut geschmeidig zu halten.

Alternativ können andere Methoden der Haarentfernung sinnvoll sein. Viele Menschen berichten, dass Waxing, Sugaring oder dauerhafte Haarentfernung mittels Laser das Risiko für eingewachsene Haare reduzieren können.

Besonders im Alter wird die Haut oft empfindlicher und trockener. Deshalb ist eine schonende Pflege wichtig. Regelmässige Peelings, ausreichend Feuchtigkeit und sanfte Produkte helfen dabei, Hautreizungen vorzubeugen und das Hautbild zu verbessern.

Fazit

Eingewachsene Haare sind zwar lästig, lassen sich jedoch meist gut behandeln und vermeiden. Mit der richtigen Hautpflege, sanften Peelings und einer schonenden Rasur reduzieren Sie das Risiko deutlich. Wer frühzeitig handelt und die Haut nicht unnötig reizt, sorgt langfristig für ein gepflegtes und gesundes Hautbild.


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