Phytohormone - für den sanften Hormonausgleich

Phytohormone - für den sanften Hormonausgleich
Granatäpfel beinhalten pflanzliche Hormone (Bild iStock)
Pflanzliche Hormone beziehungsweise Phytohormone sind Stoffe, die ähnlich wie menschliche Hormone wirken.

Sie können Frauen und Männern bei Hormonschwankungen wirkungsvoll unterstützen und für Ausgleich sorgen. 

Was bewirken Hormone an sich?

Hormone dienen auch Menschen als essenzielle Botenstoffe, die unverzichtbar für etliche Funktionen des menschlichen Organismus sind. Sie steuern unter anderem das Gefühlsleben, sind allerdings noch für deutlich mehr Vorgänge wie beispielsweise die Körpertemperatur, das Wachstum und einen ausgeglichenen Stoffwechsel verantwortlich. Des Weiteren wird durch bestimmte Hormone beispielsweise der Blutdruck ausgeglichen und die Verdauung reguliert.

Hormone sind zudem für die Steuerung verschiedener menschlicher Bedürfnisse beziehungsweise Reaktionen des Körpers verantwortlich. Dazu gehören beispielsweise Müdigkeit/Schlaf, Durst und Hunger. Sind die jeweiligen Bedürfnisse gestillt, befindet sich der Körper wieder in einem hormonellen Gleichgewicht.

Phytohormone zum Ausgleich eines Mangels oder bei einem Hormonüberschuss

Besteht allerdings ein hormonelles Ungleichgewicht, wird unter anderem die körperliche Regulationsfähigkeit negativ beeinflusst, sodass es zu etlichen Beschwerden kommen kann. Heutzutage sind es jedoch auch Faktoren wie unter anderem übermässiger Stress, welche den Hormonhaushalt deutlich stören können.

Die Produktion von essenziellen Hormonen sinkt gleichermassen bei Frauen und Männern bereits ab Mitte der zwanziger Jahre. Bei Frauen treten zudem während der sogenannten Wechseljahre (Menopause) gravierende hormonelle Veränderungen auf. Dazu können beispielsweise eine fortschreitende Osteoporose, Verlust der Muskelspannkraft sowie eventuell der Beginn einer Arthrose gehören. Des Weiteren kann sich ein Altersdiabetes entwickeln und das Risiko für Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Altersdemenz und Schlaganfall steigen. Hier können pflanzliche Hormone auf einfache Weise eine ausgleichende Wirkung erzielen.

Allerdings kommen, nach neuen Erkenntnissen, auch Männer in einen Zustand der sogenannten Wechseljahre, der als Andropause bezeichnet wird. Die hormonellen Veränderungen zeigen sich bei Männern jedoch meistens in einem schleichenden Prozess über mehrere Jahre. Der Mangel an maskulinen Hormonen (Androgen-Defizit) kann unter anderem von Stress-Intoleranz, Vitalitätsmangel, Haarverlust, Osteoporose sowie Blutarmut begleitet werden. Auch bei Männern spielen Östrogene eine höchst wichtige Rolle. Ein zu geringer Östrogenspiegel kann unter anderem zur erektilen Dysfunktion führen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Schwitzen und Arteriosklerose begünstigen.

Pflanzliche Hormone können auf sanfte Art Abhilfe schaffen

Phytohormone sind sozusagen sprach-talentiert. Pflanzliche Hormone können daher auch für den menschlichen Organismus sehr wichtig sein. Körpereigene Hormonrezeptoren erkennen pflanzliche Hormone, wodurch der Informationsfluss effektiv unterstützt wird. Dieser Faktor ist äusserst wichtig, da der menschliche Körper nur via stimulierter Hormonrezeptoren das Signal erhält, dass das aktuelle Bedürfnisbeseitigt beziehungsweise gestillt ist.

In diesem Fall ist es dem Körper problemlos möglich, dass entweder ein gewisser Hormonmangel kompensiert, oder eine vermehrte Produktion mancher Hormone heruntergefahren wird. Allerdings wird diese faszinierende duale Funktion pflanzlicher Hormone oft unterschätzt beziehungsweise falsch verstanden. Doch die ausgleichende Wirkung der pflanzlichen Hormone ist sehr sanft und im Vergleich mit synthetischen Präparaten ohne deren Nebenwirkungen.

Wann sind Phytohormone sinnvoll?

Die Natur bietet Menschen unzählige natürliche Produkte, die verschiedene pflanzliche Hormone bieten. Beispiele dafür sind unter anderem:

Bio Extrakt aus dem Granatapfel:

Granatäpfel beinhalten pflanzliche Hormone, die sich durch eine höchst komplexe Wirkung auszeichnen. Diese können regulierend wirken, was bedeutet, dass auf diese Weise extremer Mangel wie auch Überschuss ausgeglichen wird. Diese Wirkungsweise mag eventuell verwirren, doch die Nährstoffe sind äusserst umfangreich. Pharmazeutische Produkte beinhalten meistens lediglich einen Wirkstoff.

Hochwertiger Extrakt aus Granatäpfeln kann durch seine pflanzlichen Hormone gleichermassen eine Östrogen-Dominanz sowie einen Östrogen-Mangel ausgleichen. So können beispielsweise sogenannte PSA-Werte dadurch oft im Rahmen weniger Wochen auf ein normales Niveau gebracht werden.

Nebeneffekt Anti-Aging:

Die pflanzlichen Hormone im Granatapfel können den gesamten, menschlichen Stoffwechsel aktivieren. Dadurch kann im Körper eine wesentlich effektivere Regeneration erfolgen und sich mehr Vitalität zeigen. Daraus resultiert letztendlich, dass die Haut deutlich straffer wirkt und sich bei äusserer Anwendung bestehende Falten reduzieren. Das Altern an sich wird jedoch nicht verhindert, doch eine verfrühte Alterung kann erfolgreich aufgehalten werden.

Rotklee:

Rotklee punktet mit seinem nachweislich hohen Gehalt an Phyto-Östrogen. Daher wird diese Pflanze von Frauen bevorzugt. Denn Phyto-Östrogen kann beispielsweise Beschwerden der Wechseljahre (Menopause) durch eine Normalisierung des Östrogenspiegels lindern.

Doch Rotklee bietet Frauen und Männern gleichermassen durch seine pflanzlichen Hormone noch weitere Vorteile. Rotklee kann eine Blut-reinigende und entzündungshemmende Wirkung erzielen. Dadurch kann beispielsweise der Cholesterinspiegel gesenkt, der Blutfluss deutlich verbessert, das Risiko für Prostatakrebs minimiert und altersbedingtem Knochenschwund vorgebeugt werden.