Modefrust ab 50: wenn Trends plötzlich nicht mehr passen

Frust in der Mode kann vorkommen. Aber auch die zweite Lebenshälfte bietet Chancen zur modischen Neuorientierung. Finden Sie Ihren Style!
Modefrust ab 50: wenn Trends plötzlich nicht mehr passen
Finden Sie Ihren Style, ohne zu verzweifeln (Bild: iStock)

Modefrust ab 50? So entwickeln Sie Ihren Style!

Schöne Kleidung bringt Lebensqualität. Und während jüngere Menschen Trends nachlaufen, orientiert man sich im späteren Erwachsenenleben bewusster an dem, was wirklich zu einem passt. Eigentlich keine schlechte Voraussetzung für einen individuellen Style, der Geschmack und Charakter beweist.

Und doch ist Modefrust ab 50 ein verbreitetes Phänomen. Sie fragen sich, wie das zustande kommt? Tatsächlich gibt es eine Reihe typischer Fallen, in die selbst attraktive Ausnahmepersönlichkeiten in der zweiten Lebenshälfte oft tappen.

Körperliche Veränderungen akzeptieren statt ignorieren

Ab 50 verändert sich der Körper. Selbst wenn Sie das gleiche Gewicht halten, kann das der Fall sein. Haare und Haut verändern sich. Hormonelle Veränderungen wirken sich auf Körperformen aus. Wer weiter am früheren Kleidungsideal festhält, wirkt auf die Dauer aus der Rolle gefallen.

Um das zu vermeiden, sollten Sie zum einen auf die passende Kleidungsgrösse achten und unpassende Grössen aussortieren. Und Sie sollten sich überlegen, welche Schnittmuster Ihre optischen Vorteile am besten zur Geltung bringen. Bei der Neuorientierung kann Ihnen ein Berater im Geschäft mit einer Typberatung helfen.

Oder Sie nehmen sich vertraute Freunde mit gutem Modegeschmack zum Einkaufen mit. Fragen Sie diese, was sie von Kleidungsstücken handelt. Und holen Sie eine ehrliche Meinung darüber ein, ob diese Garderobe zu Ihnen passt.

Akzeptieren sollten Sie auf der anderen Seite die Tatsache, dass die Mode selbst sich verändert. Viele Menschen vergeben die Chance auf einen tollen Style über 50 - weil sie ewig am modischen Geschmack ihrer Jugend festhängen. Sie müssen nicht jedem Hype sofort nachhechten. Aber wer neue Trends nicht per se ablehnt, kann sich darin wiederfinden.

Bleiben Sie offen. Dann werden Sie auf Ideen stossen, die gut zu dem Style passen, den Sie ohnehin pflegen. Auch der Austausch mit jungen Familienmitgliedern kann neue Ideen bringen. Die jungen Menschen sehen Sie so, wie Sie jetzt sind.

Persönliche Offenheit schafft Modelust statt Modefrust ab 50

Offen bleiben sollten Sie mit Blick auf die farbliche Optik. Manche Menschen vermeiden über 50 grelle Farben. Sie haben die Sorge, dass diese nicht zu ihrer Generation passen könnten. Das ist jedoch nicht der Fall. So lange sie diese gezielt auswählen, sich auf wenige Farben beschränken und die Kleidung nicht zu viele Muster hat, spricht nichts dagegen.

Allerdings ist an dem Punkt eine Sache wichtig: Farben und Muster an bestimmten Stellen können Körperformen betonen oder Bereiche verdecken. Setzen Sie diese bewusst ein. Dann können Sie mit Mustern und Farben Problemzonen kaschieren. Und anstatt sich an Marken zu orientieren, können Sie Accessoires auswählen, die gezielt zu Ihrer Persönlichkeit passen und diese als Markenzeichen nutzen.

Markante Accessoires können als Markenzeichen dienen:

  • individueller Schmuck und Markenuhren
  • hochwertig verarbeitete Lederschuhe
  • ausgewählte Handtaschen und Ledertaschen
  • schöne Schals, Hüte und Mützen
  • ein exklusives Nischenparfum, das nicht jeder trägt

Rollenbilder und Modeepochen zur Inspiration nutzen

Ein Tipp, der schon vielen Menschen aus dem Modefrust ab 50 geholfen hat: Suchen Sie sich eine prominente Person, die in einem ähnlichen Alter ist und deren Stil Sie seit Jahren schätzen. Sehen Sie sich an, welche Schritte zur Veränderung diese ab 50 vollzogen hat.

Überlegen Sie sich, ob die eine oder andere Idee davon für Sie in Frage kommt. Behalten Sie andererseits Ihre persönlichen Vorlieben im Blick. Manche Menschen entdecken die Vorliebe für den Stil eines bestimmten Jahrzehnts. Das kann ein Anhaltspunkt sein, der Ihnen bei der Zusammenstellung Ihrer Garderobe hilft.

Sie möchten sich bewusst für ein klassisches und zeitloses Erscheinungsbild entscheiden? Dann sollten Sie in diese Richtung gehen. Aber selbst bei zeitlosen Klassikern können Sie ein starkes Stilbewusstsein beweisen. Denken Sie darüber nach, welches Kleidungsstück oder welcher Stil Ihnen wichtig ist. Anschliessend sehen Sie sich um, wer diese Stilrichtung aktuell trägt.

Überlegen Sie, ob sich ein Basiskleidungsstück vielleicht mit einem aktuellen Saisontrend verbinden lässt. Auf diese Weise beweisen Sie ein Gespür für den aktuellen Zeitgeist und einen charakterstarken Geschmack. So knüpfen Sie an das an, was die Modeschöpferin Coco Chanel gut auf den Punkt gebracht hat:"Mode ist vergänglich. Stil niemals".

Fazit

Orientieren Sie sich am eigenen Charakter und überlegen Sie sich, welche Kleidung zu Ihrer Person passt und worin Sie sich emotional wohlfühlen. So finden Sie in neuer Mode das, was Ihnen Beständigkeit gibt und was Sie schätzen.

Menschen wie Günther Krabbenhöft beweisen, dass man in jedem Alter einen neuen Style für sich entwickeln kann. Der Berliner ist 80 Jahre alt und in den Sozialen Medien als Modeikone bekannt. Ein ausgewählter Hut, massgeschneiderte Sakkos und eine passende Weste gehören zu seinen Markenzeichen. Von Modefrust ab 50 keine Spur!


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