Wie behandle ich rissige Fersen?

Rissige Fersen entstehen oft durch trockene Haut. Mit der richtigen Pflege werden die Füße wieder geschmeidig und gesund.
Wie behandle ich rissige Fersen
Wie behandle ich rissige Fersen (Bild Schminkbar)

Trockene und rissige Fersen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können auch schmerzhaft werden. Besonders ab 50 verliert die Haut an Feuchtigkeit und Elastizität, wodurch die Fersen schneller austrocknen. Druckbelastung, falsches Schuhwerk oder mangelnde Pflege verstärken die Beschwerden zusätzlich. Mit der richtigen Behandlung und regelmäßiger Fußpflege lassen sich rissige Fersen jedoch oft gut in den Griff bekommen.

Warum rissige Fersen entstehen

Die Haut an den Fersen ist starken Belastungen ausgesetzt. Wird sie trocken und spröde, entstehen kleine Risse, die sich mit der Zeit vertiefen können.

Häufige Ursachen sind:

  • trockene Haut
  • häufiges Barfußlaufen
  • ungeeignetes Schuhwerk
  • Übergewicht
  • langes Stehen
  • mangelnde Fußpflege

Auch Erkrankungen wie Diabetes oder Hautprobleme können rissige Fersen begünstigen.

Mit dem Alter wird die Haut empfindlicher

Mit zunehmendem Alter produziert die Haut weniger Fett und Feuchtigkeit. Dadurch entstehen trockene Stellen schneller.

Die richtige Pflege für geschmeidige Fersen

Regelmäßige Fußpflege hilft dabei, trockene Haut zu entfernen und die Fersen geschmeidig zu halten.

Füße regelmäßig eincremen

Rückfettende Cremes mit Urea oder natürlichen Ölen versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und fördern die Regeneration.

Hornhaut vorsichtig entfernen

Bimsstein oder spezielle Feilen helfen dabei, überschüssige Hornhaut sanft zu reduzieren. Zu starkes Entfernen kann die Haut jedoch zusätzlich reizen.

Fußbäder entspannen die Haut

Warme Fußbäder machen die Haut weicher und erleichtern die Pflege. Zusätze wie Kamille oder pflegende Öle wirken zusätzlich beruhigend.

Das richtige Schuhwerk entlastet die Füße

Offene oder schlecht sitzende Schuhe fördern häufig trockene und rissige Fersen.

Bequeme Schuhe wählen

Gut passende Schuhe mit weichen Sohlen entlasten die Haut und reduzieren Druckstellen.

Barfußlaufen nicht übertreiben

Besonders harte Böden trocknen die Haut zusätzlich aus und fördern kleine Risse.

Wann ärztliche Hilfe sinnvoll ist

Tiefe oder schmerzhafte Risse sollten ernst genommen werden. Offene Stellen können sich entzünden und benötigen manchmal medizinische Behandlung.

Besonders Menschen mit Diabetes oder Durchblutungsstörungen sollten Veränderungen an den Füßen frühzeitig ärztlich kontrollieren lassen.

Regelmäßige Pflege zahlt sich aus

Wer seine Füße regelmäßig pflegt, verhindert häufig größere Probleme. Schon wenige Minuten Pflege pro Tag helfen dabei, die Haut geschmeidig und gesund zu halten.

Gerade ab 50 lohnt es sich, den Füßen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, da sie täglich großen Belastungen ausgesetzt sind.

Fazit

Rissige Fersen entstehen meist durch trockene und belastete Haut, lassen sich aber mit regelmäßiger Pflege gut behandeln. Feuchtigkeitsspendende Cremes, sanfte Hornhautentfernung und passendes Schuhwerk helfen dabei, die Füße gesund und geschmeidig zu halten. Wer frühzeitig auf trockene Haut reagiert und seine Füße bewusst pflegt, kann Schmerzen und tiefe Risse oft vermeiden.


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