Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie

Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. Diese Tipps bringen Genuss und eine Steigerung der persönlichen Lebenskraft.
Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie
Ausgewogene Ernährung mit Clean Eating (Bild: iStock)

Gesunde Küche - mehr Energie mit gutem Genuss

Sie fühlen sich an manchen Tagen müde und schlapp, obwohl Sie körperlich gesund sind und eigentlich nicht viel zu tun war? Dann könnte es am Essen liegen. Es gibt Ernährungsgewohnheiten, die stark am Energielevel zehren. Sehen wir uns zunächst die Lebensmittel an, die bei vielen Menschen das Energielevel drosseln.

Vermeiden Sie diese Energiefresser:

  • Zucker:
    Lebensmittel mit viel Industriezucker lassen den Blutzuckerspiegel nach oben schnellen. Sie geben einen Schub für den Moment. Danach folgen Hunger oder Müdigkeit.
  • Einfache Kohlenhydrate:
    Lebensmittel aus Weissmehl sind schlechte Energiequellen und sorgen oft für anhaltenden Hunger. Weichen Sie auf Vollkornprodukte und Gemüse aus.
  • Verarbeitetes Fleisch:
    Die Verdauung von konserviertem Fleisch wie Wurst und Pökelfleisch kostet den Körper viel Energie.
  • Alkohol:
    Hoher Alkoholkonsum verlangsamt die Verbrennung von Fett und stört einen gesunden Erholungsschlaf.

Nutzen Sie diese Energiebooster und Zutaten für gesunde Küche

Die Reduktion von Lebensmitteln aus Fleisch kann Ihr tägliches Energielevel verbessern. Sie müssen sich nicht für einen rigorosen Verzicht entscheiden. Aber generell ist es so, dass pflanzliche Ernährung einen schwungvollen Alltag eher unterstützt.

Der zweite zentrale Punkt: Achten Sie beim Zusammenstellen Ihres Essens auf eine ausgewogene Komposition der wichtigen Makronährstoffe. Ein gutes Energielevel für einen fitten Alltag erreichen Sie über das folgende Verhältnis:

Das sollte eine gute Komposition an Makronährstoffen bieten:

  • Proteine: sollten 30-35 Prozent der Nahrungsaufnahme abdecken
  • Kohlenhydrate: sollten 40-45 Prozent abdecken und vollwertige Kohlenhydrate sein
  • Fette: sollten 25-30 Prozent der Nahrungsaufnahme abdecken

Sie brauchen einen Schub an Energie für den Start in den Tag oder einen Wachmacher für zwischendurch? Da sind Sie nicht alleine. Auf ungesunde Energy Drinks sollten Sie jedoch verzichten. Gesunde Küche bietet deutlich nachhaltigere Energielieferanten.

Dazu zählen die Avocado und die Banane, die gerne von Sportlern genutzt werden. Auch Blaubeeren mit Joghurt sind leicht verdaulich und fördern die Denkleistung. Rezepte für schmackhafte Bowls finden sich im Internet viele; auf Social Media ist die Bowl seit einiger Zeit der grosse Renner. Morgens und am frühen Nachmittag können Sie sich grünen Tee oder schwarzen Kaffee gönnen.

So stärkt smartes Kochen Ihr Energielevel

In seinem Bestseller "Simple. Das Kochbuch" hat der bekannte Starkoch Yotam Ottolenghi gezeigt, dass gesunde Küche nicht kompliziert sein muss. Falls Sie ohne viel Aufwand, schmackhaft und mit einer übersichtlichen Liste an guten Zutaten kochen wollen, bietet Ottolenghis Buch eine tolle Inspiration.

Laden Sie sich eine App auf das Smartphone. Die praktischen Helfer machen anhand der Einkaufsliste oder der Zutaten aus Ihrem Kühlschrank Vorschläge für gesunde Rezepte und zeigen Ihnen den Nährwert an. Ein Beispiel ist die Eat Smarter-App und die Restegourmet-App. Sie helfen, Restbestände sinnvoll zu verkochen, bevor diese schlecht werden.

Ein weiterer Tipp, der Ihnen das Kochen leichter macht: Grundlagen wie Kartoffeln oder Teigwaren können Sie bequem einmal kochen und an zwei Tagen verwenden. Je nachdem, womit sie diese kombinieren, entstehen völlig andere Rezepte und Sie sparen sich eine Menge Zeit.

Setzen Sie konsequent auf Clean Eating

Nutzen Sie saisonale und nicht verarbeitete Zutaten. Das hat den Vorteil, dass Sie frische Lebensmittel aus der Region verwenden können. Das reduziert Transportwege und Sie können auf frischere Zutaten zugreifen, die nicht künstlich konserviert und lange gelagert wurden. Für eine gesunde Küche ist das zentral.

Nicht nur beim Fleisch sollten Sie sich, wie oben bereits erwähnt, auf frische Zubereitung konzentrieren. Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten viele Konservierungsstoffe, reichlich Zucker und Fett. Studien zeigen, dass sich Fertigessen negativ auf die Gesundheit auswirkt und müde macht. Clean Eating heisst das Gegenprogramm, an dem Sie sich orientieren sollten.

Die Grundsätzen beim Clean Eating:

  • frische, unverarbeitete Lebensmittel als Basis
  • saisonale Zutaten, möglichst aus der Region
  • Vollkorn und Hülsenfrüchte statt Weissmehlprodukte
  • authentischer Geschmack statt künstlicher Aromen und Geschmacksverstärker

Rezepte zum Clean Eating können Sie im Internet oder per App leicht finden. Sie müssen nur diesen Suchbegriff verwenden. Das konsequente Clean Eating stärkt Ihr Energielevel. Ein Ingwershot kurbelt den Stoffwechsel an. Suchen Sie sich für zwischendurch gesunde Snacks. Ersetzen Sie Süssigkeiten durch Cashewnüsse, Erdnüsse, getrocknete Mangos oder Rohkost mit Dips.

Machen Sie das Essen zu einer geselligen Angelegenheit

Sie haben tolle Snacks und Rezepte gefunden? Tauschen Sie sich mit Freunden über Ideen aus. Am besten ist es, wenn Sie das Kochen und Essen selbst zu einer geselligen Sache machen können. Gesunde Küche lebt davon, wie wir essen.

Wer mit Freunden kocht und in guter Gesellschaft isst, ernährt sich gesünder.

Bewusster Genuss und der gemeinsame Austausch verändern das Essen entscheidend. Anstatt schnell hinunterzuschlingen, isst man entschleunigt, kaut langsam und in aller Ruhe. Das ist für den Körper und die Verdauung deutlich besser.


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