Digitalstress: wenn Technik Sie überholt

Alltagserleichterung und Digitalstress sind heute oft zwei Seiten einer Medaille. Mit diesen Tipps halten Sie bequem mit der neuen Technik Schritt.
Digitalstress: wenn Technik Sie überholt
Technik verstehen ab 50Plus (Bild: iStock)

Digitalstress? So gehen Sie technisch mit der Zeit

Digitale Technik erleichtert das Leben - aber sie verändert sich rasant.

Wer wollte heute noch auf sein Smartphone verzichten? Apps, Social Media und Internetplattformen haben das Leben in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich erleichtert. Es ist heute so viel leichter, mit Freunden in Kontakt zu bleiben und sich in der Familie auszutauschen.

Und das Handy ist nicht nur als Instrument für soziale Kontakte enorm hilfreich. Alltagserledigungen und bürokratische Dinge lassen sich damit bequem von zu Hause aus klären.

Auf der anderen Seite bringt die digitale Vernetzung auch Unsicherheiten mit sich. Mit Updates bekommen die Apps ständig neue Funktionen. Jährlich entstehen neue Plattformen. Dazu kommt noch das Thema Datenschutz. Wer nicht als Kind schon mit Computern aufgewachsen ist, fühlt sich schnell vom Thema der digitalen Veränderung überholt.

Viele Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind offen für Technik, aber sie suchen nach Orientierung. Worauf sollte man achten? Und wie lässt sich Digitalstress vermeiden?

Tauschen Sie sich mit jungen Verwandten über Ihre Fragen aus

Eine tolle Anlaufstelle für Technikkompetenz sind Enkelkinder, Nichten, jüngere Verwandte und Freunde. Suchen Sie den Austausch mit ihnen und lassen Sie sich digitale Technik erklären. Sie zeigen, dass Sie die Kompetenz der jungen Generation schätzen.

Und sie erhalten eine anschauliche und kostenlose Erklärung an Ihrem Gerät – eine Erklärung, bei der Sie Rückfragen stellen können. Stellen Sie möglichst konkrete Fragen. Dann bekommen Sie klare Antworten.

Mit einer vertrauten Person wie dieser an Ihrer Seite können Sie neue Apps einfach ausprobieren. Durch die Nutzung erfahren Sie am besten, wie die Anwendungen funktionieren und ob sie nützlich für Ihren Alltag sind. Der Austausch bringt Sie ausserdem in eine Situation, in der junge Menschen einmal mit ihrer Erfahrung punkten können. Die meisten werden Sie gerne unterstützen.

Online-Tutorials, Support und Foren für Fragen nutzen

Nicht immer hat man jemanden im Haus, der Apps erklären kann. Das brauchen Sie auch nicht. Im Internet gibt es jede Menge Online-Tutorials, die Ihnen Wissen zu Apps und Social Media vermitteln. Online-Tutorials sind kleine Videokurse. Diese Kurse geben Ihnen eine kurze Einführung in eine Anwendung.

Sie müssen nur den Namen der App oder Onlineplattform in der Suchmaschine eingeben und das Wort "Tutorial" dahinter setzen. Viele Tutorials finden sich auf YouTube. Daneben gibt es Blogs und Webseiten mit Ratgebern und Tutorials zur digitalen Welt.

Sie möchten eine Plattform nutzen, aber verstehen eine Sache nicht? Sie kommen mit Ihrem Problem nicht weiter und haben Digitalstress? Dann bieten viele Plattformen Ihnen eine weitere Möglichkeit, mit der Sie die Sache klären können.

Üblicherweise gibt es einen Supportbereich oder ein Nutzerforum. Das ist der richtige Ort für technische Fragen. Stellen Sie diese dort, und Sie können auf eine schnelle und sachkundige Antwort hoffen. Natürlich sollten Sie in öffentlichen Beiträgen keine sensiblen Daten wie Ihre Anschrift oder Passwörter teilen. Schliesslich lesen andere Menschen dort mit.

Es gibt professionelle Kurse gegen Digitalstress

Eine andere Möglichkeit sind Kurse zur technischen Weiterbildung. Viele Menschen in der zweiten Lebenshälfte besuchen heute einen offiziellen Kurs, der gezielt für Menschen in der zweiten Lebenshälfte angeboten wird. Es gibt Kurse, die Grundlagen zur Computernutzung vermitteln, und Kurse, die sich stärker auf das Smartphone beziehen.

In Kursen wie diesen können Sie wertvolle Tipps zu Geräten erhalten, die übersichtlich und nutzerfreundlich sind. Entsprechende Kurse sind meist mit Gebühren verbunden. Dafür erhalten Sie ein professionelles und gut strukturiertes Gesamtpaket. Oftmals kommt man damit schneller voran und wird seinen Digitalstress effektiver los als bei kleinteiligen Informationsangeboten.

Kurse gibt es zum Beispiel bei diesen Institutionen:

  • Volkshochschulen
  • Vereinen und gemeinnützigen Organisationen
  • Seniorenzentren

Nutzen Sie diese Praxistipps gegen Digitalstress

Reduzieren lässt sich Digitalstress nicht nur, indem Sie sich über digitale Technik informieren. Auch praktische Tipps sind hier nützlich. Nutzen Sie nicht jede App. Beschränken Sie sich auf wenige und wählen Sie diese gut aus. Meist ist entscheidend, welche Anwendungen Ihre engen Freunde und Familienmitglieder nutzen. Mit ihnen möchten Sie sich austauschen.

Ihnen fällt das Lesen am kleinen Bildschirm schwer? Oder das Eintippen über die kleinen Tasten? Dafür gibt es Lösungen. Sie können die Schriftgrösse verändern. Und Sie können sich ein Smartphone mit grösseren Tasten kaufen. Es gibt heute Geräte, die speziell als Seniorenhandy ausgezeichnet sind. Solche Geräte sind für Menschen jeden Alters geeignet.

Probieren Sie verschiedene Modelle aus. Vielleicht gefällt Ihnen das neuste Modell, das eines Ihrer Kinder hat, viel besser. Nutzen Sie das, was Ihnen am meisten Spass macht. Tatsächlich ist der Spass an Technik das mit Abstand beste Mittel gegen Digitalstress.


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