Gesunder Schlaf
Deshalb schlafen Sie auf 2000m nicht gut
Ein Urlaub in den Bergen bringt frische Luft, beeindruckende Natur und oft auch Ruhe. Dennoch stellen viele Menschen fest, dass sie auf etwa 2000 Metern Höhe schlechter schlafen als zuhause. Unruhige Nächte, häufiges Aufwachen oder ein flacher Schlaf sind in höheren Lagen keine Seltenheit. Der Grund dafür liegt vor allem in den veränderten Bedingungen für Körper und Kreislauf.
Weniger Sauerstoff belastet den Körper
Mit zunehmender Höhe sinkt der Sauerstoffgehalt in der Luft. Der Körper muss deshalb stärker arbeiten, um Organe und Gehirn ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Besonders nachts reagiert der Organismus empfindlich auf diese Umstellung.
Die Atmung verändert sich im Schlaf
Viele Menschen atmen in der Höhe schneller oder unregelmäßiger. Dadurch kommt es häufiger zu kurzen Wachphasen, ohne dass man sich am nächsten Morgen immer daran erinnert. Der Schlaf wirkt dadurch oft weniger erholsam.
Der Körper braucht Zeit zur Anpassung
Wer plötzlich von niedrigen Höhen in die Berge reist, spürt die Veränderungen häufig besonders stark. Der Körper benötigt meist einige Tage, um sich an die neue Umgebung anzupassen. Danach verbessert sich der Schlaf oft wieder.
Höhenluft kann den Kreislauf belasten
Besonders empfindliche Menschen reagieren in größeren Höhen mit Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Kreislaufproblemen. Diese Beschwerden beeinflussen häufig zusätzlich die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden.
Trockene Luft reizt Atemwege
Die Luft in den Bergen ist oft trockener als im Flachland. Dadurch können Nase und Atemwege schneller austrocknen. Viele Menschen empfinden deshalb nachts ein unangenehmes Gefühl oder wachen häufiger auf.
Alkohol und schwere Mahlzeiten vermeiden
Alkohol und üppiges Essen belasten den Körper in der Höhe zusätzlich. Experten empfehlen deshalb leichte Mahlzeiten am Abend und möglichst wenig Alkohol, um den Schlaf nicht zusätzlich zu beeinträchtigen.
Ausreichend trinken hilft dem Körper
In den Bergen verliert der Körper oft mehr Flüssigkeit. Wer ausreichend Wasser trinkt, unterstützt Kreislauf und Stoffwechsel und hilft dem Organismus dabei, sich besser an die Höhe anzupassen.
Bewegung und Ruhe bewusst kombinieren
Wandern und Bewegung fördern zwar die Anpassung an die Höhe, zu intensive Belastungen kurz vor dem Schlafengehen können den Körper jedoch zusätzlich stressen. Ruhephasen und bewusste Erholung helfen dabei, besser zur Ruhe zu kommen.
Nicht jeder Mensch reagiert gleich
Manche Menschen schlafen bereits ab 1500 Metern schlechter, andere spüren kaum Veränderungen. Alter, Fitness und persönliche Empfindlichkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.
Fazit
Schlechter Schlaf auf etwa 2000 Metern Höhe ist keine Seltenheit. Weniger Sauerstoff, trockene Luft und die Anpassung des Körpers beeinflussen die nächtliche Erholung deutlich. Mit ausreichend Zeit zur Eingewöhnung, genügend Flüssigkeit und einem bewussten Umgang mit Belastungen lässt sich der Schlaf in den Bergen jedoch oft verbessern.
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