Kreuzfahrten
5 Tipps gegen Seekrankheit auf Kreuzfahrten
Kreuzfahrten gehören für viele Menschen zu den schönsten Reiseerlebnissen überhaupt. Komfort, abwechslungsreiche Reiseziele und entspannte Tage auf See machen diese Urlaubsform besonders beliebt. Dennoch haben manche Reisende Sorge vor Seekrankheit. Schiffsbewegungen können Übelkeit, Schwindel oder Unwohlsein auslösen und die Freude an der Reise beeinträchtigen. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich Seekrankheit jedoch oft deutlich reduzieren oder sogar vermeiden.
1. Die richtige Kabine wählen
Die Lage der Kabine hat großen Einfluss darauf, wie stark Schiffsbewegungen wahrgenommen werden. Besonders ruhig sind Kabinen in der Mitte des Schiffes und auf unteren Decks. Dort fallen Schwankungen meist deutlich weniger auf.
Wer empfindlich auf Bewegungen reagiert, sollte möglichst auf Kabinen am Bug oder Heck verzichten, da dort Bewegungen stärker spürbar sind.
Auch eine Kabine mit Fenster oder Balkon kann hilfreich sein, da der Blick auf den Horizont vielen Menschen Stabilität vermittelt und Übelkeit reduziert.
2. Den Horizont fixieren und frische Luft nutzen
Bei ersten Anzeichen von Seekrankheit hilft es oft, an Deck zu gehen und den Blick auf den Horizont zu richten. Dadurch kann das Gehirn die Bewegungen des Schiffes besser verarbeiten.
Frische Luft wirkt zusätzlich beruhigend und reduziert häufig Schwindel oder Unwohlsein. Viele Menschen empfinden es als angenehmer, sich draußen aufzuhalten statt in geschlossenen Räumen.
Wichtig ist außerdem, sich möglichst ruhig zu verhalten und hektische Bewegungen zu vermeiden.
3. Leichte Mahlzeiten und ausreichend Flüssigkeit
Schwere oder fettige Speisen belasten den Magen zusätzlich und können Beschwerden verstärken. Leichte Mahlzeiten mit wenig Fett werden meist besser vertragen.
Auch ausreichendes Trinken ist wichtig. Wasser oder ungesüßte Tees helfen dabei, den Kreislauf stabil zu halten. Alkohol sollte dagegen möglichst vermieden werden, da er Schwindel und Übelkeit verstärken kann.
Viele Menschen setzen zusätzlich auf Ingwer. Ingwertee, Kapseln oder Bonbons gelten als bewährtes Hausmittel gegen Reiseübelkeit.
4. Medikamente und Hilfsmittel rechtzeitig nutzen
Wer bereits weiß, dass er empfindlich auf Schiffsbewegungen reagiert, kann vorbeugend Medikamente gegen Reisekrankheit verwenden. Diese sollten idealerweise bereits vor Reisebeginn oder vor starkem Seegang eingenommen werden.
Auch spezielle Akupressur-Armbänder werden von vielen Reisenden genutzt. Sie üben Druck auf bestimmte Punkte am Handgelenk aus und sollen Übelkeit lindern.
Vor der Einnahme von Medikamenten empfiehlt sich jedoch immer eine ärztliche oder pharmazeutische Beratung, besonders bei bestehenden Erkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme.
5. Entspannung hilft dem Körper
Stress und Angst verstärken Seekrankheit häufig zusätzlich. Wer sich bereits vor der Reise ständig Sorgen macht, reagiert oft empfindlicher auf Schiffsbewegungen.
Deshalb helfen Entspannungstechniken wie bewusstes Atmen, ruhige Musik oder ausreichend Schlaf dabei, Körper und Geist zu beruhigen. Viele Menschen gewöhnen sich außerdem bereits nach kurzer Zeit an die Bewegungen des Schiffes.
Wichtig ist vor allem, ruhig zu bleiben und dem Körper Zeit zur Anpassung zu geben.
Fazit
Seekrankheit muss eine Kreuzfahrt nicht ruinieren. Mit der richtigen Kabinenwahl, leichter Ernährung und ausreichend frischer Luft lassen sich Beschwerden oft deutlich reduzieren. Auch Entspannung, Ingwer oder geeignete Medikamente können helfen, die Reise angenehmer zu gestalten. Wer gut vorbereitet ist und ruhig bleibt, kann seine Kreuzfahrt entspannt genießen und die Zeit auf See in vollen Zügen erleben.
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